Häufige Streitereien um „Kleinigkeiten“ sind oftmals ein Ausdruck dafür, dass etwas Tieferliegendes momentan in Ihrer Partnerschaft nicht erfüllt ist. Dies sind dann sogenannte Stellvertreterkonflikte. Worum geht es eigentlich?

Streiten Sie sich häufig wegen Kleinigkeiten? Ihr_e Partner_in stört sich immens an winzigen Dingen? Oder umgekehrt: Manchmal verstehen Sie selbst nicht, warum Ihr Partner Sie so aufregt? Solche unverhältnismäßigen Reaktionen auf Nebensächlichkeiten sind oft ein Ausdruck von Stellvertreterkonflikten. Hinter den trivialen Anlässen für Streitereien und Ärger verbergen sich tiefere Bedürfnisse, die momentan in Ihrer Partnerschaft unerfüllt sind.

Vielleicht streiten Sie sich immer wieder über alltägliche Aufgaben im Haushalt. Aber eigentlich geht es Ihnen darum, dass Sie das Gefühl haben, Ihr Partner würde Sie als Mensch gar nicht mehr wahrnehmen und schätzen, sondern Sie seien nur noch so etwas wie ein nettes Möbelstück – eine als selbstverständlich betrachtete Annehmlichkeit oder etwas, das man nur behält, weil man sich eben daran gewöhnt hat. Das kann uns ganz schön frustrieren. Der Frust sucht sich dann den Weg in tausend kleine Streitereien, weil es manchmal schwer ist, das Große, worum es eigentlich geht, zu erkennen und auszusprechen.

Oft ist es nicht leicht, zum Kern der Sache vorzudringen, weil es um Ängsten oder Bedürfnissen geht, die wir uns selbst ungern eingestehen. Durch meine Begleitung kommen wir den zugrundeliegenden Konflikten auf die Spur und finden heraus, worum es Ihnen eigentlich geht, was Sie voneinander brauchen und wie Sie sich das gegenseitig mitteilen und erfüllen können.